Der nächste Winter kommt bestimmt – ausgmaht wird!

4. Oktober 2017

Mausefalle am Schnabelberg wird für Winter vorbereitet

Damit die Paradepiste am Waidhofner Skitouren-Hausberg mit Tourenski begeh- bzw. befahrbar bleibt, lädt die Bergrettung Waidhofen am Samstag, dem 14. Oktober, (ab 13.00 Uhr) zum traditionellen „Ausmähen“ der Mausefalle ein. Um die Mitnahme von Motorsensen, Heugabeln usw. wird ersucht. Das Ausmähen findet bei jeder Witterung statt!

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Katastrophenschutzübung im Bezirk Scheibbs

4. Oktober 2017

800 Retter proben Ernstfall

Am 22. September ging die Landeskatastrophenübung im Bezirk Scheibbs über die Bühne. Über den ganzen Tag zogen sich verschiedenste Horrorsezenarien, vom Waldbrand bis zum Erdbeben über die Menschrettung von 110 Personen, die auf Hilfe am Lift zum Großen Ötscher geduldig warteten.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften fand sich an der Talstation des Ötschers ein, 800 Helfer aus 17 verschiedenen Organisationen, darunter auch die Bergrettung, der ÖAMTC Christophorus Flugrettungsverein, Rotes Kreuz, Bundesheer  u.v.a.m.

Die Ortsstelle Waidhofen war mit 2 Liftbergeteams und einer Bodeneinsatzgruppe bei dieser Großübung vertreten.

Der zuständige LR Stephan Pernkopf zeigte sich erfreut über die reibungslose Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen: „Es wird für den Ernstfall geprobt, um im Notfall vorbereitet zu sein, zur Sicherheit der Bevölkerung!“

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Nur wer in Übung bleibt kann perfekt helfen

4. Oktober 2017

Beinahe täglich hört man in den Medien über schreckliche Unfälle am Berg, Bergretter sind im Einsatz. In Trainings werden diese vielfältigen Handgriffe in vorbereiteten Übungen routiniert.

Friesling Abseilen

Unfallszenario: Am Gebiet des Frieslings ereignete sich ein folgenschwerer Unfall eines Forstarbeiters bei der Holzbringung am 26. August.

Am 26. August wurde eine weitere Bergrettungsübung am Friesling (Danke dem Grundeigentümer KR Helmut Welser) durchgeführt mit folgendem Szenario – ein Forstarbeiter verunfallt beim Holzschlägern. Als Statisten fungierten Bergretter Arnold Stiegler und Förster Dominik Ebner, der auch gleich beim Almbauern die Rettungskräfte alarmierte. Rasch fuhren die Kameraden zum Einsatzort.* Zuerst seilten sich die Bergretter zur Unfallstelle ab und begannen gleich mit der Versorgung des Verletzten. Danach wurde für den schonenden Abtransport des Patienten aus dem unwegsamen Gelände eine Seilbahn gebaut. Das Opfer wurde mittels Gebirgstrage in Sicherheit gebracht. Die beiden Übungsleiter Markus Kuttner und Ernst Bair waren mit der Arbeit der Kollegen sehr zufrieden: „Die Übung im schwer zugänglichen Gelände und das Aufbauen der Seilbahn stellte eine besondere technische Herausforderung dar. Der Rettungseinsatz verlief wie am Schnürchen, die Arbeitsabläufe gingen Hand in Hand.“ Bei dieser Gelegenheit weisen die beiden auch gleich auf das wichtige Thema „Handynotruf“ hin. „Im Falle eines Unglücks ist es überlebenswichtig, immer ein Handy samt vollaufgeladenen Akku (im Winter getrennt vom Lawinenverschüttetensuchgerät) bei sich zu haben! Bei Handyempfang Notruf 140 absetzen, sollten Sie kein Netz haben, Handy ausschalten und statt des Pin-Codes gleich 112 wählen.“